Bei einer schwimmenden Verlegung von Parkett werden die einzelnen Verlege-Einheiten ausschließlich seitlich miteinander verbunden. Es gibt zwei akzeptierte Arten der sog. schwimmenden Verlegung: das Verkleben mit Leim (Nut/Feder) und das Klicksystem.
Vorbereitung
Ein geeigneter Untergrund muss vorhanden sein. Das bedeutet: Der Untergrund muss eben und fest sein, er muss frei von Verunreinigungen und gründlich gesaugt sein. Feuchtigkeit, Risse oder Unebenheiten müssen beseitigt bzw. fachgerecht behandelt werden, bevor die Unterlegmatte, die der Trittschalldämmung dient, vollflächig unter dem Holz angebracht werden kann. Erst dann kann der Holzboden verlegt werden.
Möglichkeit 1: Verklebung mit Leim (klassische Methode)
Das Fertigparkett wird Reihe für Reihe mit Hammer und Schlagholz zusammengesetzt.
Die Nuten werden vorher mit wasserfestem Leim gefüllt.
Möglichkeit 2: Klicksystem
Hier braucht es keinen Leim. Jeder Parketthersteller verfügt über ein eigenes Klicksystem,
mit dessen Hilfe die Elemente zusammengesteckt werden. Das Verlegen geht schnell, weil es einfach ist. Geschlossene Fugen gehen nicht mehr auseinander und die einzelnen Bahnen begradigen sich beim Verlegen. Außerdem kann ein so verlegtes Parkett auch wieder aufgenommen werden.
Hinweis
Massivparkett oder Dielenfußboden sowie 2-Schichtparkett können üblicherweise nicht schwimmend verlegt werden. Außerdem ist zu beachten, dass durch die Verlegung Luftpolster unter dem Parkett entstehen, die zusätzlich isolierend wirken. Deshalb eignet sich die schwimmende Verlegung nicht für eine Fußbodenheizung.
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