Das Nageln bzw. Schrauben ist die ökologische Alternative zum Verkleben. Im Vergleich zum Verkleben sind die genagelten bzw. geschraubten Holzböden anschließend vergleichsweise elastisch, was ein angenehmes Gefühl beim Gehen erzeugt. Außerdem kann ein so verlegtes Parkett auch wieder aufgenommen werden.
Parkettstäbe werden beim Nageln in der Nut und die Parkettriemen in der Feder schräg vernagelt. Dazu verwendet man einen Druckluftnagler. Dielen werden meist in der Feder verdeckt geschraubt und nicht genagelt. Das hat den Vorteil, dass die sogenannte Auszugsfestigkeit sich erhöht und die Verbindungen auch leichter wieder gelöst werden können.
Vorbereitung
Eine geeignete Unterbodenkonstruktion muss angebracht werden. Das können Lagerhölzer, ein Blindboden oder auch Holzwerkstoffplatten sein.
Hinweis
Nageln bzw. Schrauben kostet mehr Zeit als Verkleben. Auch müssen Sie beachten, dass der Aufbau der Unterkonstruktion mit dem Parkett mindestens 50 mm beträgt. Aus diesem Grund eignet er sich meist nicht für einen nachträglichen Einbau. Auch für eine bereits vorhandene Fußbodenheizung ist diese Art der Verlegung ungeeignet.
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